Schuhmodelle für Frauen haben sich zum Teil aus Männerschuhen entwickelt (Pumps und D'Orsay). Generell wird beim Damenschuh ein feminineres Erscheinungsbild angestrebt. Dies geschieht durch einzelne Merkmale oder eine Kombination derselben:
--> Schuhschmuck (z. B. auf dem Schaft befestigte zierende Schleifen),
--> dünnere Riemen (sog. Riemchen, beispielsweise bei Sandaletten im Gegensatz zu den für Männerfüße vorgesehenen Sandalen),
--> höhere Absätze (so bei der Pantolette im Gegensatz zu dem für den Mann gedachten Pantoffel),
--> eine größere Farb- und Materialauswahl bei den Schäften (Männerschuhe sind überwiegend schwarz oder braun und bestehen aus einfach deck- oder durchgefärbten Rind- oder Kalbleder),
--> weiter ausgeschnittene Schäfte (Die Füße sind dadurch entblößter als beim Männerschuh, vgl. Ballerina.)
--> die Herstellung auf so genannten Damenleisten, die sich nicht nur an der Größe sondern ebenso an der Gestalt des Frauenfußes orientieren.